Meine Brust gehört dir! Brust vs. Fläschchen Gedanken zum Stillen Teil 1

Die Stillenden fühlen sich stark, stärker, als die Mami, (ich nenne sie bewusst in der Einzahl, da es ja nur wenige gibt) die mit Milchpulver und abgekochtem Wasser im Park aufläuft und unter den großen Augen aller fast schon beschämt das Fläschchen vorbereitet.

Es gibt so viele Dinge, bei denen sich Eltern uneins sind, aber wenn´s ums Stillen geht, pfeifen fast alle die selbe Musik.

Wo bleibt denn da die Individualität, die Meinungsfreiheit, die Akzeptanz?

 

Ich selbst finde, dass es kaum etwas schöneres gibt, als sein Kind zu stillen. Es macht mich stolz zu sehen, wie der Kleine wächst und das nur durch mich. Ich habe meinen Freund schon öfter gefragt, ob er mich nicht total beneidet ums Stillen. Nein, tut er definitiv nicht. Komisch!?

Die Natur hat das schon genial eingerichtet. Danke Natur. Stillen ist innig und verbindet, es ist kuschelig, es bereitet mir wirklich viel Freude und auch der Mitternachtsschmaus, der auch mal auf vier kleine Häppchen zwischen 22 Uhr und 8 Uhr morgens aufgeteilt wird, macht mir nichts aus, wirklich. 

Ich fühle mich deshalb aber nicht als bessere Mutter oder gar besserer Mensch. Mutter sein, ist ja auch definitiv mehr als sein Kind zu stillen. 

 

 

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