SPREAD LOVE

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Ab sofort wird der Gewinn jedes verkauften my MY BABY IS MY CARDIO Bechers an die SOS - Kinderdörfer gespendet

Gutes tun, irgendwie ist mir das seit ich Mutter bin noch bewusster. Man wird so unglaublich verletzlich, will schützen, was man nur eben beschützen kann. Den kleinen Menschen stärken, ihm ein Vorbild sein, Liebe und Glück schenken. Das das leider nicht allen Kindern zu Teil wird, ist eine Tatsache, die nix Neues ist, die es immer schon gab und die wir nicht vergessen sollten. Nicht alle Kinder haben Eltern, die sie unterstützen, lieben und begleiten können. Aus ganz vielen unterschiedlichen Gründen. Die SOS - Kinderdorf - Familien geben vielen Kindern ein Zuhause, in dem sie nach besten Möglichkeiten das Familienleben leben können, welches sie mit ihren leiblichen Eltern nicht können. Ein Zuhause zu haben, in dem man sich geborgen fühlt, Ansprechpartner und ein Gefühl von Zusammenhalt hat, ist für jedes Kind so wichtig! Ich habe mich entschieden, den Erlös des MY BABY IS MY CARDIO Bechers ab sofort an dieses tolle Projekt zu spenden. Das sind pro verkauftem Becher eine stolze Summe von 4 Euro.

Ideengeber für diese Entscheidung war die liebenswürdige Saskia Behrens, die das Projekt SUPPORT THE KIDS AND THE MAKERS auf die Beine gestellt hat. Da müsst ihr unbedingt vorbeischauen.

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Heile,heile Gänschen - Die Kindernotfall - Box

Insgeheim hofft jede Mama und jeder Papa, das niemals ein wirklich schlimmer Notfall eintritt. Im Kopf hat man viele Situationen durchgespielt. Was mache ich wenn? Wie reagiere ich richtig. Kann ich im Ernstfall eigentlich Erste - Hilfe leisten bei meinem Kind, einem Kind. 

Ich habe mir bereits und der Schwangerschaft vorgenommen einen Erste - Hilfe - Kurs für Babys und Kinder zu machen. Leider habe ich das bis jetzt nicht getan. Tatsächlich mangels Angebot zu elternfreundlichen Zeiten.

Unser Kleiner ist seit Monaten ein Krabbelkind, er klettert überall drauf, geht an Möbeln entlang und findet nahezu Alles so interessant, dass er viel Aufwand betreibt, um an Gegenstände zu gelangen, findet Dinge, die nicht für ihn gedacht sind und kann mit Allem spielen, dass ihm ins Auge fällt.

Je aktiver Kinder werden, desto höher ist die Chance, dass sie sich auch mal verletzen, sich klemmen, fallen, ratschen und quetschen.

Vor einigen Wochen erst waren wir bei Freunden. Beim Krabbeln auf dem Holzboden der Terrasse zog der Kleine sich unzählige Splitter an Füßen, Knien und Händen zu. Wir bemerkten es zu spät.

Völlig schockiert stellten wir Zuhause fest, warum das Kind seit mehr als einer Stunde quengelig und weinerlich war. 

Kurz zuvor hatten wir die Kindernotfall - Box zugesendet bekommen. Eine Box, die wichtige Erste - Hilfe - Materialien speziell für Kinder enthält und darüber hinaus eine Broschüre mit praktischen Handlungsanweisungen zur Ersten - Hilfe am Säugling und Kind.

Angespannt versuchten wir unseren Sohn zu beruhigen, was natürlich schwer war. Erst als wir selbst ruhiger wurden und kurz in der Broschüre nachlesen hatten, wie Holzsplitter zu entfernen sind, konnten wir anfangen die etwa 30 Splitter zu entfernen.

Die Kindernotfall - Box enthält eine Splitterpinzette. Wir hatten die Box gerade erst, wie in der Broschüre empfohlen um Wunddesinfektionsmittel und wichtigste Medikamente ergänzt. 

Zum Glück.

Mit Hilfe der beiliegenden Lupe war das Entfernen sicherlich leichter. Der Kleine machte das super mit. Glücklicherweise hat sich nichts entzündet.

Die Kindernotfall - Box enthält neben den Materialien wie Pflaster und Fieberthermometer, vor allem auch die Utensilien, die man im Normalfall nicht Zuhause hat, wie beispielweise eine Zeckenkarte und ein Zahnrettungsset. 

Alles ist in einer praktischen, kleinen Plastikbox verstaut und passt in jeden Kinderwagen oder jeden Ausflugsrucksack.

Klar kann man alle Utensilien einzeln und er Apotheke oder Drogerie kaufen, denken vielleicht Einige. 

Allerdings liegend die Kosten für die Kindernotfall - Box bei gerade einmal 20,00 €. 100% des Erlös gehen an die Forschung für Frühgeborene am Universitätsklinikum Bonn. Die Boxen werden in der Werkstatt für Menschen mit Behinderungr eha GmbH gepackt. Der Link führt euch direkt in den Shop.

Rundum also eine gute Sache.

Hier auf dem Blog darf ich eine Kindernotfall - Box an euch verlosen.

 

Teilnahmebedingungen:

 

Um teilzunehmen, folgt bitte Kindernotfall - Box auf Facebook

Außerdem, allerdings ist das eine Herzensangelegenheit und keine Muss, verlinkt eure Freunde, damit viele Leute von der Kindernotfall - Box und diesem tollen Projekt erfahren. 

Doppelte Gewinnchance erhaltet ihr, wenn ihr das Bild auf Instagram oder Facebook mit den Hashtag #kindernotfallbox_callitcool# repostet. 

Diese Gewinnspiel steht in keinem Zusammenhang mit Facebook oder Instagram Teilnehmen kann jeder aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Teilnahme ab 18. Keine Gewinnauszahlung.

Ausgelost wird am 20.07.2017 um 20.00 Uhr.

 

Viel Glück!!

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Coole Sommererfrischung

Homemade Estragon Eistee - eine tolle sommerliche Erfrischung

Hausgemachter Eistee geht immer.  Letztes Wochenende habe ich spontan einen Eistee aus noch vorhandenen Zutaten gemacht. Irgendwo hatte ich mal ein Rezept mit Estragon gesehen. Der ganze Balkon ist grad voller Estragon und irgendwie muss ein so spezielles Gewürz ja auch verwendet werden. Ich finde den Geschmack von Estragon herrlich erfrischend, allerdings benutze ich das Gewürz tatsächlich selten. Das ändert sich jetzt...Estragon ist eine tolle Alternative zu Minze und gar nicht so vertaubt, wie sein Ruf.

 

 

All you need...

 

+ 2 Äpfel in Scheibchen geschnitten

+ 1 Hand voll Estragon

+ je nach Geschmack 10 - 50 ml Ahornsirup,

  Agavendicksaft oder Kokosblütenzucker

+ 2 ausgepresste Zitronen

 

Zubereitung...

Die Äpfel werden in Scheibchen geschnitten und zusammen mit dem Estragon, dem Ahornsirup und den frisch gepressten Zitronensaft in einen Topf gegeben und mit kochendem Wasser übergießen.Den Eistee abkühlen lassen und eiskalt servieren.

Ich bin ein Fan von nicht zu süßen Getränken, so dass ich zum Servieren ein großes Marmeladeglas bis zum Rand mit Eiswürfeln gefüllt habe und dann mit Eistee aufgefüllt habe. Uhhh, das war super lecker und total erfrischend.

Den restlichen Eistee habe ich übrigens in Eiswürfelbeuteln eingefroren. Also umgekehrte Reihenfolge. 

Einen werde mir jetzt genehmigen.

Alkoholischen Eistee haben wir auch schon probiert. Dazu einfach den fertigen Eistee mit einem Schuss Wodka auffüllen.

Happy Weekend;-)

 

D.I.Y Regal -einfach und clean

D.I.Y. Regal

D.I.Y. Ich stelle fest, ich bin gar nicht so unbegabt. Ich mache, baue, nähe, schraube tatsächlich viel. Und es macht mir Spaß. Heute bin ich total inspiriert in den Baumarkt gefahren - eine Idee im Kopf. Ich will endlich ein Kinderzimmer einrichten. Es soll einfach, umzugsfreudig und nicht so kindlich sein. Eher clean, schlicht, wiederverwendbar, wandelbar. Diese Eigenschaften sind tatsächlich daran Schuld, dass das Kind mir über einem Jahr immer noch kein Kinderzimmer hat. Ich wollte ein Regal für Kuscheltiere, Bücher, Utensilien. Eins das vielleicht sogar im Wohnzimmer schön aussieht. 

 

 

Kennt ihr Eurokörbe? Diese Körbe, die im Supermarkt auf dem Rollwagen stehen oder beim Obsthändler? Oder die Plastikkisten in denen wir in den 80ern unsere Legosteine lagerten? Gesucht, gefunden. Mit nur zwei Dingen habe ich ein total cooles Regal gebastelt. Ohne Schraube, Kleber, Nieten. Lediglich Aufbewahrungskisten und Neonschnur.

Cool sieht es auch aus, wen einzelne Kisten wie etwa ein Setzkasten an der Wand befestigt wird.

 

 

Do it...

Die Materialliste ist sehr überschaubar. Man benötigt lediglich Aufbewahrungskisten oder Eimer, Maurerschnur und eine Schere. 

Du stapelst die Kisten oder Eimer so aufeinander, dass sie stabil stehen. Die meisten Aufbewahrungskisten, Eimer sowieso, haben irgendwo ein kleines Loch, in dem du die Schnur mehrfach verboten kannst, damit beim Wickeln genug Zug und Festigkeit entsteht. Das Ende der Schnur verknotest du erneut. Fertig ist dein Regal. Ich habe vielleicht 5 Minuten gebraucht. Alle benötigten Materialien findest du im Baumarkt. Falls schwerere Gegenstände in das Regal sollen, oder das Regal wie in unserem Fall ins Kinderzimmer kommt, sollte es wegen der Kippgefahr an der Wand befestigt werden. Viel Spaß beim nachbauen. 

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Wir stillen...

Wir stillen...

Er ist ein Jahr alt. Wenn er sich hinstellt, könnte man meinen, er sei Zwei. Ein stattliches Kerlchen. Agil und interessiert. Alles wird entdeckt, auf den Kopf gestellt, geschüttelt und gedreht. Es gibt nix, aber auch gar nix, dass ihn nicht interessiert. Gerne strömt er in der Wohnung aus und ist dann eine ganze Zeit lang nicht mehr zu sehen. Er traut sich was, er entfernt sich, wird auf seine Weise selbstständig.

 Er stillt. Es ist das Größte für ihn.

Was aus ihm geworden ist, in einem Jahr. Er kam doch so klein und zart zu Welt, fast vier Wochen vor dem errechneten Termin. Meine Hebamme sagte mir, dass er besondere Nestwärme, das Kuscheln auf nackter Haut und ganz viel Stillen benötige. Intuitiv merkte und wusste ich das. So verbrachten wir Stunden Haut an Haut im Bett, kuschelten und stillten wochenlang fast ununterbrochen. Nicht nur Hanno, auch ich brauchte das. Das Bonding war mir ein so bewusster Prozess. Ich hatte Zeit, konnte mich komplett auf uns konzentrieren, mich treiben lassen in diesem Schaumbad der Gefühle. Und nein, es war nicht alles rosarot. Ich versorgte Hanno und mich die ersten Wochen fast ausschließlich alleine. Der berufliche Zeitplan erforderte das. Schnell war das Stillen ein Ritual, das unkompliziert in unseren Alltag integriert war. Ich hatte tatsächlich kein einziges Problem. Keinen schmerzhaften Milcheinschuss, keine wunde Haut, keine Brustentzündung. Nichts.

Als um uns herum schon kräftig Gläschen und Weichgekochtes verputzt wurde, stillte Hanno noch voll. Da war er sechs Monate. Während der Schwangerschaft dachte ich immer, zu diesem Zeitpunkt etwa abzustillen. Ich stellte mir das Stillen im Vorfeld sehr anstrengend vor - nach einem  halben Jahr sei sicherlich ein guter Zeitpunkt, das Kind von der Brust zu kriegen. So dachte ich. Ich genoss das Stillen, die Nähe, die Freude, die Hanno hatte, wenn er stillte. Die magische Grenze des Abstillen rückte immer weiter nach Hinten. Weihnachten, spätestens Weihnachten, da würde er neun Monate sein, da würde ich abstillen. Ein Glas Wein genießen, wieder was freier sein. So, so. Weihnachen waren wir immer noch bei vollstillen. Abgesehen von einem Scheibchen Banane und ein bis drei Löffelchen Brei, die er unregelmäßig zu sich nahm, obwohl er zu jeder unserer Mahlzeiten etwas zum Essen angeboten bekommen hat. Zeitweise war ich gestresst deswegen, schließlich würde ich, wenn er ein Jahr alt ist, wieder arbeiten.

Hanno ist jetzt zwölfeinhalb Monate, ich arbeite und stillt immer noch. Und das ist gut so. Alles läuft nach Plan. Er stillt nicht, weil ich ihn nicht abgestillt bekomme. Er stillt, weil er es liebt, weil ich es liebe. Es ist unsere Quality Time. Ein schönes Ritual.

Nebenbei ist es natürlich ein Immunbooster. Die Konzentration an bestimmten Antikörpern ist im zweiten Lebensjahr ähnlich hoch, wie im Kollustrum.

Warum also sollten wir das Stillen beenden. Es tut gut, lief immer problemlos. 

Wie lange wir das noch wollen? Ich weiß es nicht, wir lassen es auf uns zukommen, so wie wir es bis jetzt auch gemacht haben. 

 

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Ich trage dich, weil du es liebst, weil ich es liebe, weil wir zusammen gehören!

Das ich mal eine Tragemama durch und durch werden würde, habe ich vor mehreren Jahren nicht gedacht. Ich fand das Ganze immer ziemlich öko und habe vor allem die tragenden Papas immer heimlich belächelt. 

O.K., man wächst mit seinen Aufgaben. Da wir im 6. Stock ohne Aufzug leben, war schnell klar, dass wir eine Tragehilfe benötigen werden. Ohne mich groß mit der Materie auseinanderzusetzen, besorgte ich mir ein schönes Tragetuch. Ich achtete vor allem darauf, dass es schön und gleichzeitig schlicht war, bunt geht gar nicht, und es ging natürlich nur um das Treppensteigen. Darüber hinaus war der Kinderwagen für alle anderen Ausflüge angedacht. 

Den ersten Ausflug im Tuch unternahm der Kleine mit seinem Papa. Es ging zum Arzt. Wir wollten Hanno gerade in die Babyschale setzen, als unsere Hebamme fragte, ob wir keine Trage oder ein Tuch hätten, das wäre viel einfacher und da Hanno erst zwei Tage alt war, sollten wir daran denken, dass es am schönsten für ihn sei, ganz nah bei uns zu sein. Klang logisch. Sie half beim Binden und ich lachte natürlich nicht, sondern war eher den Tränen nah, als ich das drei Kilo Paketchen seelig an Papas Brust schlummern sah. Das vorher noch schreiende Kind war binnen Sekunden zur Ruhe gekommen und schlief. Perfekt dacht ich, wenn er mal weint, dann packe ich ihn ins Tuch. Das Tragen mit Tuch war eine tolle Sache, zumindest für Papa. Ich hingegen war vom Tragen im Tuch nicht überzeugt, da es für mich einfach nicht gut funktionierte. Es ziepte und zwickte und mein Rücken war einfach nicht dafür gemacht, was vielleicht auch an meinem gerade abgeheilten Wirbelbruch lag. Es musste also was Richtiges her. Eine Trage. Für mich liegt der Vorteil einer Trage in der Geschwindigkeit des Anlegens und Einpackens des Babys sowie der Festigkeit, die eine Trage bietet, sowohl für den Träger und auch für das Kind. 

Bellybutton x Manduca

Die Bellybutton by Manduca Babytrage, die wir in den vergangenen Wochen testen durften, habe ich hinsichtlich dessen genau unter die Lupe genommen. Wie bereits erwähnt, ist das Design einer Trage für mich nicht unerheblichIch. Ich kannte die Bellybutton by Manduca bereits und freute mich riesig, auf das schlichte, aber dennoch Bellybutton typische Design.

Manduca hat die Tragen überarbeitet, so dass sie jetzt eine verbessert Ergonomie für Mutter und Kind und höheren Tragekomfort aufweisen.

Wer kennt das nicht. Das ewige Tragen, Heben und auf dem Boden Hocken führt dazu, dass der elterliche Körper an seine Grenzen geht. Verspannungen, Gelenkschmerzen, Rückenschmerzen sind häufig lästige Begleiterscheinungen. Und ungeachtet dessen, geht es jeden Tag  weiter - Bücken, Heben, Tragen - denn die Babys wollen ständig auf Mamas und Papas Arm sein, am liebsten den ganzen Tag. Eine Tatsache, die ich schnell lernte und die es in den Alltag zu integrieren hieß. Denn den für die Spaziergänge eingeplante Kinderwagen, schob ich Monatelang nur als Accessoire vor mir her, während der Kleine meist mehrere Stunden am Tag in der Trage verbringt und verbrachte. Über die Praktikabilität hinaus, die den Alltag Zuhause und Unterwegs ungemein erleichterte, ist und war der Hauptaspekt des Tragens aber vor allem, dass Hanno immer nah bei mir ist.

 

 

"ALWAYS CLOSE ENOUGH TO KISS!"

 

 

Nirgendwo kommt er so zur Ruhe, wie in der Trage. Niemals verlasse ich das Haus ohne Trage. Entweder packe ich sie in die Wickeltasche, den Kinderwagen oder schnalle sie mir gleich um, denn früher oder später will Hanno in die Trage oder ich verspüre das Bedürfnis nach Nähe, will ihn tragen, schnuckeln und kuscheln, sein Näschen stubsen oder ihn kitzeln und zum Lachen bringen.

Tragekomfort bedeutet für mich vor allem, dass meine Schultern optimal entlastet sind, was durch einen gut sitzenden Beckengurt garantiert wird und nicht nur jetzt wichtig ist, wo das Kind 12 Kilo wiegt, sondern von Anfang an wichtig war, denn am Anfang sind auch drei Kilo viel für einen Körper, der grade ein Kind zu Welt gebracht hat und dem die Schwangerschaft noch in den Knochen steckt.

Im Vergleich zu meinem älteren Manduca Model, sind die Tragegurte der Bellybutton by Manduca Babytrage noch besser gepolstert und der Beckengurt stabiler, was entlastender wirkt. Außerdem sind die Brustgurte einfacher und mehrfach verstellbar und besser anpassbar, was ein wichtiger Aspekt ist, denn häufig wird die Trage von Mama, Papa und weiteren Personen genutzt, so dass schnelles und einfaches individuelles Anpassen sehr wichtig ist. Die Babys sitzen in der Manducatrage durch die speziellen und extra tiefen Abnäher in der orthopädisch korrekten M - Stellung.

 

 

Du kannst deine Baby auf drei unterschiedliche Weisen tragen und sogar Stillen funktioniert in der Trage ganz easy!

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Von der Lattemacciato-Mum zur Working- Mum

Bild:Steffi Sinzenich @gaumenfreundin
Bild:Steffi Sinzenich @gaumenfreundin

Der Tag würde kommen, dass war gewiss – jetzt ist er fast da, der letzte Tag meiner Elternzeit – mein erster Arbeitstag. Die letzten Monate schwebte das Damoklesschwert über uns.

Dank Flintenuschie, ehemals Mutti der Nation, zumindest meine persönliche Mutti der Nation, alias Ursula van der Leyen, selbst hundertfache Mutter und daher Profi im Buisiness, konnte ich ein ganzes Jahr zuhause bleiben und dem Mutterdasein fröhnen. Das, was sie auf den Weg gebracht hat, fand ich schon super, als es mich noch gar nicht betroffen hat, das Elterngeld. Man wird nicht reich davon, es ist weniger, als mein Gehalt, aber es ermöglichte mir ein Jahr hochkonzentriert Mama zu sein, langsam in meine Rolle hineinzuwachsen, mein Kind zu begleiten auf dem Weg in die Welt. Eins sei schon mal vorweggenommen, ich habe nie einen Job lieber gemacht, als den des vergangene Jahres. 

Vollzeitmama, Vollzeitmutti, Lattemacciatomum, Hausmütterchen oder Dauerurlauberin, alles Bezeichnungen, die ich tatsächlich zu hören bekommen habe,  für das, was ich die letzten elfeinhalb Monate gemacht habe. In vierzehn Tagen werde ich wieder zurück in meinen erlernten Job gehen, nicht in meinen Lieblingsjob, denn das ist definitiv der, den ich gerade ausübe. Ich fühle mich irgendwie gekündigt, will weiter die Lattemacciatomum sein, Zeit haben, Zeit genießen, alles mit Ruhe angehen, noch einen Sommer nur draußen sein, von früh bis spät, weil kein Termin ruft, kein Zeitdruck herrscht. Theoretisch könnte ich das, allerdings ohne Einkünfte, denn Elterngeld gibt es maximal ein Jahr, man kann es sich auch auf zwei Jahre aufteilen. Hätte in unserem Fall nicht gepasst. Ich gehe also wieder arbeiten und nur, dass das klar ist, ich klage nicht darüber. Ich bin Lehrerin. Ja, denkt ihr jetzt, was will die denn, die hat doch vormittags recht und nachmittags frei- ein Teilzeitjob, verbeamtet und fettes Einkommen. Darum geht es gar nicht.

 Ich freue mich in gewisser Weise auch wieder auf meine Arbeit, allerdings habe ich auch gleichzeitig Angst. Angst davor, die doppelte Belastung nicht zu schaffen. Zwei Jobs zu machen, die beide so viel Menschlichkeit abverlangen, so viel Aufmerksamkeit und Interaktion. Seit Wochen liege ich nachts wach, ja super, genau jetzt, wo das Baby mal nachts besser schläft, und mache mir Gedanken. Klappt das mit der Tagesmutter? Wie wird der Kleine es dort finden? Wird er mich vermissen, sich von mir entfernen, weil ich nicht mehr 24/7 am Start bin? Was erlebt er tagsüber? Wie wird meine Arbeit werden? Was wird mir abverlangt? Halte ich dieser Maschinerie stand?

www.likelife.de
www.likelife.de

Mein kleines Baby, die letzten 351 Tage hat sich alles nur um dich gedreht, alles, und das war toll. Wie das so ist mit Abschieden, er fällt mir schwer, der Abschied von meiner Elternzeit, sehr schwer. Ich bin nicht für Abschiede gemacht, sie tun mir weh, ich habe Angst. Ich will das sie bleibt, am liebsten für immer oder zumindest bis du deinen Führerschein hast mein Kleiner.

Ich bin deine Mama, dein Anker, deine Insel, dein sicherer Platz - für immer.

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En jättefint dag

Jättefint!!! Defintiv, denn der Tag bei Jättefint in Köln war sehr gut, perfekt! Sehr gut ist die schwedische Übersetzung von jättefint. Woher ich das weiß? Ich liebe Schweden. Gefühlt habe ich meine halbe Kindheit in Schweden verbracht, bei meiner Familie, meinen Tanten, Onkels, Cousinen, Cousins und Großeltern. Ein kleiner Exkurs, den ich später erläutere.

Johanna Gruber, die Besitzerin des Kinderladens und Onlineshops Jättefint, deren Wurzeln in Schweden und Norwegen liegen, hatte zum wiederholten Mal zu einem Bloggerevent in ihrem Laden eingeladen. Gemeinsam mit ihrem skandinavischen Team, Maria Rodriguez von www.artventure-pr. und Mitarbeiter vieler Labels, die sie im Laden führt, hat sie einen wunderschönen Tag für uns auf die Beine gestellt. Bloomon und Partyerie sorgten für eine coole Deko.

Skandinavien ist für mich die Mutter des Stils, ich sage bewusst Skandinavien, denn viele meiner persönlichen Lieblingslabels stammen aus Schweden, Dänemark und Norwegen. Die haben es einfach drauf, brauchbare Mode und Accessoires zu designen. Seid ihr schon mal durch eine schwedische Stadt gegangen, wenn ja, versteht ihr mich sofort, wenn nein, solltet ihr es mal machen. Was mir dabei immer wieder auffällt, ist, dass die Menschen einfach schöner aussehen, Achtung, nicht besser, schöner! Das Phänomen ist mir immer wieder aufgefallen und ich bin irgendwann dahinter gekommen, woran es liegt, nicht am besseren Wetter, das ist schon mal klar. Die Menschen dort verstehen es auf eine bestimmte skandinavische Art und Weise, sich besonders gut zu kleiden und dadurch eine ganz andere und auf mich harmonischer und fröhlicher wirkende Ausstrahlung zu erlangen, die alles andere ist, als trist! Das gilt für Jung und Alt! Meine eigene schönste Kinderkleidung stammt fast ausschließlich aus Schweden. Meine Mutter schon war verliebt in die skandinavische Bekleidung, die sie als einfach viel schöner, einzigartiger und praktikabler beschreibt. In Deutschland hätte man so etwas wie meinen rosagepunkteten Regenmantel, mein Igelkleidchen und meine Holzkloggs niemals bekommen, damals, vor 36 Jahren. Zu meinem Mutterglück ist das jetzt anders. Und auch die Godies von Onfos Sweden mussten wir damals importieren – tütenweise. Sie wurden dann über das Jahr verteilt in kleinen Portionen ausgegeben.

 

Bunt geht immer - für Kinder

Beim Jättefint Bloggerevent war ich also quasi im 7. Himmel, denn die Labels Maxomorra, Lipfish, Blafre, Kids Concept, Lilybalou, Blade & Rose, Mint Sweden, Baby bites und Done by Deer ermöglichten uns einen tollen Blick hinter ihre Kulissen.

Johann von Maxomorra erzählte uns, wie er dazu kam Kindermode zu produzieren, nämlich, als er selbst zum ersten mal Vater wurde. Maxomorra produziert in Indien und ist GOTS zertifiziert, was mir persönlich sehr wichtig ist. Die Vorstellung, dass mein Kind von Kindern produzierte Kleidung trägt, ist keine Schöne. Global Organic Textile Standard Beinhaltet umfassende Richtlinien für eine ökologische und sozial verantwortliche Textilproduktion. Maxomorra erkennt man sofort. Bunten Alloverprints, die jedes Kinder,- aber auch Elternherz höher schlagen lassen und klare Schnitte, Kleidung die man den Kindern schnell an- und ausziehen kann, weil zum Beispiel die Overalls einen Reissverschluss bis zum Bein haben, sind ganz typisch. Die neue Kollektion besteht auch aus einfarbigen, ganz schlichten Teilen, die untereinander super kombiniert werden können, was mir super gefällt.

Jenny von Lipfish zeigte uns ihre brandneue Kollektion. Lipfish kannte ich bereits, denn Hanno hatte zur Geburt glücklicherweise ein Lipfish T-Shirt geschenkt bekommen, was uns so einige Male Tränen und Geknütter ersparte, denn Lipfish Kleidung ist zum Spielen und glücklich sein gemacht. Jedes der von Jenny designten Shirts ist mit einem Tierchen oder seit neustem auch mit einem Männlein versehen, mit dem man spielen kann. Auch Lipfish wird fair produziert, was das Kaufen zu einem noch größeren Spaß werden lässt.

Lilybalou Gründerin Anne zeigte uns ihre neuste Kollektion, die meinen Geschmack wirklich mit jedem einzelnen Teil total traf. Ich sag nur „Wearing pyjamas by look like wearing jeans!“ Noch bevor sie uns erzählte, dass die Designs unisex sind, dachte „ Entspannte Mode für Jungen und Mädchen, zeitlos und locker!“ Ganz besonders verliebt hatte ich mich in die Frottehose und das Shirt mit dem Aufdruck „Why grow up!“, das ich im Anschluss sogar für Hanno mitnehmen durfte, der übrigens mit mir zum Bloggerevent kam. Ich freu mich auf den SommerJ! Außerdem hat sie uns verraten, dass ihr Label um die Tochtermarke Liv+Lou erweitert wird. Ich bin schon ganz gespannt.    

Zu Weihnachten gab es bei uns schon tolle Teile von Blafre, einem norwegischen Label, das Menschen beschäftigt, die von einer Behinderung betroffen sind. Dieser Aspekt scheint vielleicht nebensächlich, ist mir allerdings von Berufswegen her, nicht unwichtig. Auch Blafre ist ein Unternehmen, das gegründet wurde, als Ingrid und Remi Eltern wurden. Eltern wissen, was gebraucht wird, was praktikabel ist und sind nah dran. Die Brotboxen, die in unserer Familie total beliebt sind, besonders die Treckerbox, machen den Pausensnack zum Spaßmoment und sogar Opa glücklich.

Kids Concept war nicht selbst vertreten, aber die Godiebox war eine wirkliche Überraschung. Der süße Koffer enthielt einen Kuschelhasen, den ich sofort als Kuscheltier von Teddykompaniet Bastad erkannte. Das hat mich persönlich riesig gefreut, denn Teddykompaniet Bastad gehört seit meiner Kindheit in mein Kinderzimmer. Damals allerdings noch von der Besitzerin selbst genäht, die sich durch das Nähen von Kuscheltierchen ihren Lebensunterhalt verdiente und eine Freundin meiner Tante ist. Zufälle gibt es! Selbst Hanno hat schon einen Stall voller Teddykompaniet Bastad Tierchen.

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Über die Einsamkeit der Schwangeren und Mütter

Immer wieder werden wir vor Entwicklungsaufgaben gestellt, das ist eine never ending Story.

 

Neulich fragte mich eine Freundin, eine gute Beobachterin und besonnene Person, ob man vereinsamt als Schwangere und später als Mutter. Ich stockte, hielt inne und dachte erst mal nach. Ich musste zunächst das Wort Vereinsamen auseinanderklamüsern, hinsichtlich seiner Bedeutung bezogen auf das Muttersein. Nichts veränderte mein Leben so sehr, wie die Nachricht schwanger zu sein. Die Schwangerschaft dauert zum Glück so lange, dass man sich in gewisser Weise langsam von seinem alten Leben verabschieden kann, dachte ich.

Das stimmt so nicht, denn es gibt viele Dinge, die man anders macht oder gar nicht mehr macht. Durchtanzte Nächte, ein Tisch mit weitaus mehr geleerten Sektflaschen, als Personen anwesend waren, spontane Wochenendaktionen. Klar, kann man all das machen, mit Einschränkungen, eine Zeit lang, Tanzen gehen zum Beispiel, wenn einen die Schwangerschaftsmüdigkeit nicht überkommt, alkoholfreien Sekt trinken, während sich die anderen betrinken.

Leben heißt Veränderung und es wäre langweilig, wenn alles so bleiben würde, wie es mal war. In jeder Lebensphase denkt man doch, jetzt ist die beste Zeit und genauso ging es mir in der Schwangerschaft. Mein Interesse lag darin, meine Schwangerschaft möglichst stress und sorgenfrei zu erleben. Soweit verständlich, oder? Im Vergleich zu dem Tempo, was ich zuvor vorgelegt habe, war das ein hohes Ziel.

Für mich eine Art Rollenidentifikation, aber nicht Rollenkonflikt.

Ich als Mutter.

Vereinsamen, ja, definitiv, denn das Mutter werden, Mutter sein, ist keine Partynacht, kein gemeinsamer Abend mit Freunden und passiert auch nicht immer zeitgleich mit deinem Umfeld. Das Leben dreht sich weiter, aber du steigst aus, steigst um, fährst einen andere Route, hast ein anderes Ziel, von Jetzt auf Gleich. Man sieht die Schwangerschaft vielleicht noch gar nicht, bei mir war das spät der Fall. Um weiter beim Bildlichen zu bleiben – du sitzt in einem anderen Boot. Du organisierst dich neu, musst das sogar, und das hinsichtlich so unendlich vieler Aspekte. Partys finden ohne dich statt, für Kino bist du zu müde. Und zack bist du raus. Als sei es nicht schon schmerzlich genug, dass das alte Leben irgendwie vorbei ist, hast du dein neues Leben noch gar nicht organisiert, gefüllt und strukturiert.

Mir tat das weh. Schlicht und ergreifend. Ich war oft sehr traurig. Allein.

Und dennoch mache ich niemandem einen Vorwurf, denn ich bin diejenige, die vor ihre neue Entwicklungsaufgabe gestellt wurde. Es ist meine Geschichte, mein Leben.

Und ehe du dich versiehst, merkst du, dass es fast jedem so geht, der in deinem Boot sitzt und schon hast du Mitfahrer. Neue Freunde sozusagen. Freunde, die du nicht getroffen hast, weil man das gleich Hobbie hat, die gleiche Musik hört oder Freunde, die man eh schon immer hatte. Sondern Freunde, die in der gleichen Situation stecken. Die Mutter werden, Eltern werden.

Die Situation der Verunsicherung, der Einsamkeit, sie brachte letztendlich neue Freundschaften, tolle Freundschaften. Ein Zugewinn also, diese Zeit der Verwirrung und Einsamkeit. Also unter dem Strich nicht plus minus Null, sondern ein Plus, ein klares Plus an Freundschaften.

 

 

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Oben ohne in der Stadt. Gedanken zum Stillen Teil 3

Es wird viel darüber geschrieben, sich aufgeregt, diskutiert und gebloggt.

Stillen in der Öffentlichkeit. Bevor ich selbst stillenden Mutter war, hab ich mir ehrlich gesagt keine Gedanken darüber gemacht, was indirekt meine Meinung zu dem Thema gleich roh und nackt zeigen dürfte. Roh und nackt, da beginnt jetzt beim ein oder anderen das Kopfkino. 

Warum muss daraus so ein dickes Ding  (oder dicke Dinger) gemacht werden, frag ich mich?

Biste Mutter, verlierst du jedes Schamgefühl. Ja klar! 

"Was, spinnt die? Brüste raus, Kind dran. Geht gar nicht. Kann man das nicht bitte irgendwo machen, wo es niemanden stört? Ich hab keinen Lust die Brüste von XY zu sehen, echt jetzt."

Babys Hunger setzt jedes Gesetz außer Kraft, dass weiß jeder, der ein Kind hat. Er kommt meist plötzlich, zu ungeahntem Zeitpunkt und kennt niemals, grundsätzlich niemals ein Warten. "Schätzchen, warte, die Mama will grad noch schnell was anprobieren, Obst kaufen, sich schnell ein Versteck suchen oder was auch immer". Ist der Hunger da, dann ist er da und möchte bitte schön sofort "gestillt" werden, da ist und war jedes Baby gleich. Ja, jeder Mensch auf dieser Erde hatte dieses Bedürfnis mal, Wahnsinn.

Ist es plötzlich soweit, scannt Mutter die Lage, sucht sich ein Plätzchen und das Spiel beginnt. Mama macht den obligatorischen rechts-links Griff und holt die Brust raus. Erst Heute habe ich es mal wieder genauso beobachten können. Nein, das liegt nicht daran, dass Mamis sich gern an die Brüste fassen. Da gibts keinen Überraschungseffekt, schaut euch mal um. Immer das gleiche Spielchen, anders als bei einem Exhibitionisten, der Zack den Mantel öffnet um sein Gegenüber zu schocken oder selbst was auch immer zu empfinden. Nein, Mütter sind keine Exhibitionisten, das hätte der Ein oder Andere wohl gerne. Wir finden es auch nicht per se geil unsere Brüste überall rauszufummeln. Nein, wir "stillen" ein kindliches Bedürfnis, weil dieses kindliche Bedürfnis einfach nicht warten kann. Gibts da irgendwas anstößiges? Nein! Vielleicht ist die Gesellschafft außerhalb der Sauna und dem Strand doch prüder, als ich dachte, oder warum wird ständig überall darüber geredet, man in einen Nebenraum geschickt, ist mir grad erst passiert. Da war es einem Apotheker wohl lieber, dass ich unbeobachtet zwischen seinen Medikamenten hocke, als irgendeinen Kunden zu belästigen, dabei stand ein Sofa in der Apotheke, dass sehr einladend aussah. Alles kein Problem, aber bitte nicht unter dem Vorwand, "nicht das sich ein Kunde belästigt fühlt!". Es regnete in Strömen, es blieb mir nix anderes über. Stillen ist etwas sehr inniges und meist auch sehr dezentes, es ist nur nicht immer terminierbar. Man sieht die Brust gar nicht wirklich! Oder hat schon mal jemand von euch eine Mama oben ohne rumsitzen sehen? Also in der Stadt, nicht am Strand?! 

Damit allerdings nicht der Eindruck entsteht, hier würden alle über einen Kamm geschoren, gilt es auch die andere Seite zu beleuchten. Mein Baby war grad eine Woche alt, ich war also noch kein Profi im Stillen. Ich sitze im Wartezimmer einer Arztpraxis, als plötzlich das Baby anfängt zu schreien, kurze Panik, dann sofot der Gedanke, der Kleine hat Hunger. Ok, es ist eine Person anwesend. Ein älterer Herr, etwa achzig. Ich überlege kurz und entschließe mich dann ungekonnt das Stillprozedere zu beginnen. Es gibt eh kein Entkommen. Der Herr beobachtet mich wohlwollend, dann sagt er, "Mensch, da hat einer Hunger, sowas kann nicht warte. Meine Frau packt mir immer ein Butterbrot ein. Wissen sie, wenn ich Hunger habe, werde ich unausstehlich! Seien sie froh, dass sie jetzt in dieser Zeit Kinder haben. Früher hätte sich das keine Frau getraut. Die sind alle Zuhause geblieben. Ich habe selbst vier Kinder. Meine Frau ist in den eigenen vier Wänden in ein stilles Kämmerlein gegangen, um das Kind zu versorgen. Ist das nicht schade?"

Ja, dass ist es, sehr schade. 

Es gibt viele Menschen, die sehr wohlwollend reagieren, einfach normal reagieren, oder gar nicht reagieren. 

Sehen wir doch einfach so, einen Döner darf man doch auch auf jeder Parkbank essen, oder?

 

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